
Normalerweise werden Segelflugzeuge mit einer 200 PS starken Seilwinde zum Starten mit ca. 90 km/h in die Luft gezogen die Lions schaffen das jedoch locker per Hand. So geschehen im diesjährigen Sommercamp des Leipzig Lions e.V. in Laucha an der Unstrut. Bei dem vom MDR-Fernsehen aufgezeichneten Rekordversuch der Leipzig Lions ein Flugzeug inklusive Pilot mittels Gummiseil per Hand hochzuziehen, siegten die 16 angereisten Löwen und Löwinnen durch technisches KO. Die Zugkraft der Lions war so groß, dass noch bevor die Maschine abheben konnte, dass Gummiseil riss. Pilot und einheimisches Publikum zeigten sich beeindruckt von der Kraft der Lions, und forderten unbedingt eine Neuauflage des Rekordversuchs, bei der auch der MDR wieder zur Stelle sein will.
Rekordverdächtig waren ohnehin Wetter und Spaß im Sommercamp. Zusammen mit Defense-line-man Sebastian Pilz testete man die Belastbarkeit der Sommerrodelbahn bis ans Bahnlimit und paddelte Kanu auf dem tiefsten Fluss Deutschlands. Abendliche Kühlung erfuhren Cheeky Lionettes, Spieler und angereiste Fans unter anderen bei einem Ausflug zu Deutschlands größter Sektkellerei nach Freyburg oder einer Nachtwanderung durch die Lauchaer Weinberge zur Quelle der ewigen Jugend.
Das man mit den drei mitgereisten Cheerleadern durchaus Frauenfootball spielen kann, bewies Jugendspieler Chris Herzberg, der außerdem seine Sommercamp-Mannschaft gegen das vereinigte Team von Piloten und angereisten Herrenspielern (Enrico Weber, Sebastian Pilz und Alexander Bleissem) um Mitternacht zum feucht-fröhlichen Sieg führte. Höhepunkt und Abschluss des Camps war der Ausblick aus 1200 m Höhe aus den Segelflugzeugen der Gastgeber, den alle trotz vorangegangener nächtlicher Grillparty ohne Benutzung der gut bekannten Papiertüten überstanden. Wer Ideen für eine Neuauflage des Camps im nächsten Jahr hat, sollte sich beeilen, denn die Macher basteln schon am nächsten Sommer. Bis dahin gibt es hier ein paar Bilder vom diesjährigen Camp.