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Dieser Satz von Jana Zatschler (#86) zu einem Gegenspieler, war er nun der Anfang vom Ende oder nur ein Spruch von Vielen an diesem Tage. Wir werden es nicht mehr erfahren. Am Ende war er jedoch bezeichnend für das gesamte Spiel, für das sich beide Teams viel vorgenommen hatten und am Ende ihre Grundziele zwar erreicht aber dennoch verfehlt haben.
Doch alles der Reihe nach. Bei herrlichem Wetter und voller guter Laune startete das Spiel pünktlich. Neben einigen treuen Zuschauern freuten sich beide Teams in Bestbesetzung auf ein ähnlich faires Spiel wie in Berlin.
Gleich im ersten Quarter konnten die Gäste aus Berlin zeigen, warum sie in den ersten vier Spielen nur 29 Punkte kassierten. Eine hammerharte und konzentriere Abwehr lies dem Leipziger Angriff so gut wie keine Chance Meter zu machen. Ohne einen Firstdown mussten die Löwen den Ball an die Hauptstädter abgeben. Jetzt erlebten aber die treuen Fans eine große Überraschung. Die Defense der Leipziger hatte ordentlich zugelegt und für ihre Möglichkeiten einen ebenfalls guten Tag. Der erste Drive überhaupt gegen Berlin wurde gehalten (Bei ihrem ersten Ligaspiel mussten die Flaginizer leider hinnehmen, dass der Berliner Angriff jeden Drive mit Punkte beenden konnte). Die Rookis aus LE zwangen den amtierenden Meister sofort zum Punt. Damit hatten beide Seiten wohl nicht gerechnet. Während auf der Löwenstädter Seite positive Effekte auf das Defense-Spiel wirkten, schien der Berliner Angriff aus den Konzept gebracht worden sein. Aber selbst „von der Rolle“ konnten die Bären aus Berlin im ersten Quarter 7 Punkte auf ihre Punktetafel bringen.
Das zweite Quarter wurde weiterhin von beiden Verteidigungsreihen bestimmt. Die Defense der Berliner spielte ein perfektes, die Verteidigung der Leipziger für ihren Erfahrungsstand ein sehr gutes Spiel. Der Leipziger Angriff hatte fast gar keine Möglichkeiten mehr. Zu stark war die Hauptstädter Defense-Line. Aber auch die Berliner Angriffsmannen wurden ordentlich von dem Löwenrudel gefordert. Dies hatte mit Sicherheit eine großen Einfluss darauf, dass die Berliner nur schwer in ihren Spielfluss finden konnten. 14 Punkte konnten die Bären dennoch holen.
Mit einem Halbzeitstand von nur 0:21 Punkten hatte niemand gerechnet. Die Löwenstädter Coachs ließen es sich aber nicht nehmen, in der Halbzeit auch konstruktive Kritikpunkte zu finden und stärkten somit das junge Leipziger Team Mental für die 2. Halbzeit, und was für eine Halbzeit.
Während beide Angriffsreihen kaum noch Meter gewannen und beide Verteidigungen ihren Job bestens meisterten, kam auf beiden Seiten des Spielfeldes völlig unnötige Härte auf. Beide Teams kassierten Strafen im dreistelligen Bereich und die Schiedsrichter waren nicht zu beneiden. Mit viel Ruhe schafften sie es, die überhitzten Gemüter im Zaum zu halten.
Zusammengefasst: die zweite Halbzeit war von Strafen geprägt, die Defenses waren stark, beide Offenses hatten nicht Ihren Tag. Erst als auf Leipziger Seite die Backups in der Defense eingesetzt wurden, konnten die Hauptstädter nochmal 6 Punkte holen. Zuvor zeigten aber auch Diese eine starke Leistung, wie Sandra Minde bei ihren ersten Spielzug überhaupt. Richtig stehend konnte so sofort den Berliner Wide-Receiver nach einem sicheren Fang kurz vor der eigenen Endzone stoppen.
Mit 0:27 Punkten am Ende war es für die Jungen Leipziger Löwen vom Ergebnis das beste Spiel überhaupt. Für Berlin wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber dennoch können sie 2 Punkte mit nach Hause nehmen.
Headcoach Enrico Weber „Heute bin ich stolz auf das Team denn Ihr habt nie aufgegeben auch wenn die Offense heut nicht Punkten konnte.“
Doch ausruhen gibt es nicht, nur noch 2 Trainingseinheiten und dann ist wieder GAMEDAY im Löwenkäfig. Zu Gast kommen die Jungs und Mädels der Hamburg Pioneers Snappers und nicht immer hat man das Momentum auf seiner Seite. Wer die Flaggenkönige sehen möchte, ist am Samstag, den 03.09., im Stadion Ratzelstraße eingeladen. Kick Off ist wie immer 15 Uhr und für Essen und trinken ist gesorgt. Nur gute Laune und Sonne sind selber mit zu bringen.
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| vs. | ||
| Tage bis zum: 16.06.2012 | ||